Der Vorteil am Leben auf dem Campus ist, dass es immer mal wieder Veranstaltungen und Vorträge mit gratis Essen gibt. Nebenbei kann man so interessante Gespräche führen und etwas über andere Fachgebiete lernen. Beispielsweise hat vorletzte Woche Nick Smith, der Umweltminister von Neuseeland, einen Gastvortrag über die Wasserqualität und -Politik gehalten. Am Wochenende gab es einen internationalen Abend. Dort haben Studenten typische Gerichte aus ihrem Land gekocht, sodass man viele leckere Sachen probieren konnte. Hinterher haben einige ihr Land auch auf der Bühne präsentiert. So gab es indische, indonesische, afrikanische Tänze, Musikstücke und vieles mehr zu sehen... Am Montag musste ich in der Natural Resource Recreation & Tourism Klasse einen Vortrag halten. Da mein Thema Einfluss des Digitalzeitalters war, sollte auch über Geocaching berichtet werden. Darüber konnte ich natürlich viel erzählen und habe mit dem Kurs auch einen Geocache auf dem Unigelände gesucht. Das kam so gut an, dass ich nun einen Gastvortrag für einen Bachelor-Kurs halten soll.

Da wir alle eine stressige Woche hatten, wollten wir am Wochenende mal einen größeren Ausflug machen. Also sind wir nach dem Unterricht am Freitagabend zum Lake Tekapo gefahren. An diesem von schneebedeckten Bergen umrundeten Gletschersee soll man in Neuseeland am besten die Sterne sehen können. Mit einem kleinen Lagerfeuer am Ufer haben wir also bis tief in die Nacht die Milchstraße und einige Sternschnuppen beobachtet. Wir waren zu zwölft (etwa je zur Hälfte Amerikanisch und Deutsch) und haben zwei kleine Hütten für die Übernachtung gebucht. Beim Frühstück wurden wir von zahlreichen Enten überfallen. Danach haben wir eine kleine Wanderung zur Sternwarte auf Mt John gemacht, wo uns von einem Maori der Haka, ein ritueller Tanz, beigebracht wurde. Bevor es dann wieder zurück nach Lincoln ging, haben wir noch einen Schlenker zum Lake Pukaki gemacht, da wir unbedingt endlich Mt Cook, den höchsten Berg Neuseelands, sehen wollten. Das Panorama war einfach atemberaubend und der See so tiefblau, dass manche sogar so verrückt waren und ins eiskalte Nass gesprungen sind...

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