Es ist der 10.10. um 16:16 Uhr und ich klicke auf „absenden“. Da an den Computern neben mir noch welche arbeiten, versuche ich die Jubelschreie zu unterdrücken, was mir nicht ganz gelingt. Es ist geschafft: Die Masterarbeit ist eingereicht. Zu meiner Überraschung kommen ein paar Kommilitonen mit einer kleinen Flasche Champagner um die Ecke. Zum Glück konnte ich noch ein bisschen Schokolade beisteuern. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal allen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Während ich diesen Blogeintrag schreibe, bin ich übrigens schon wieder in Deutschland und hole nach über die nachfolgenden Reiseerlebnisse zu berichten. Danke fürs geduldige Warten und hier die eigentliche Reisestory:

Wenige Tage nach der Abgabe geht dann auch schon mein Flug auf die Nordinsel, genauer gesagt nach Auckland. Am Flughafen werde ich von Bastian und seiner Freundin Silvi abgeholt. Zusammen bestreiten wir die Abenteuer auf der Nordinsel und Bastian, der gerade seine Weltreise begonnen hat (Blog gibt’s zu finden unter https://findpenguins.com/basweltreise) wird mich auch bis kurz vor meinem Rückflug nach Deutschland begleiten. Vom Flughafen fahren wir zu unserer Privatunterkunft bei Justine und ihrer Familie. Dort begrüßt uns Oskar, ein Kater, der auf deutsche Wörter hört und ganz wild darauf ist dem roten Punkt eines Laserpointers nachzujagen. Die neuseeländische Gastfreundschaft beschert uns einen wunderschönen Abend mit gegrilltem Lamm und Pear Crumble zum Nachtisch. Leider blieben wir nur eine Nacht und nach einem lustigen Frühstück, wir konnten Bastian überreden Marmite zu probieren (schmeckt absolut widerlich, was unschwer in seinem Gesicht zu erkennen war), fuhren wir auf die Halbinsel Coromandel.

Dort gibt es einen Strand mit heißen Quellen. Um sich hineinzulegen muss man jedoch eine Stelle finden, die nicht zu heiß ist, ein Becken buddeln und aus Sand eine Mauer zum Schutz vor den Meereswellen errichten. Als die Flut kam, hielt unsere „Festung“ am längsten stand. Die Sonne ein wenig unterschätzt ging es dann rot wie ein Krebs zur nächsten Attraktion. Beim Cathedral Cove hat das Meer einen riesigen Höhlenbogen in den Kalkstein gespült. Das ganze liegt an einem schneeweißen Sandstrand und als wäre das nicht genug, plätschert in dieser paradiesischen Bucht auch noch ein Wasserfall in den Sand.

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