Nach einer Fahrt am bewaldeten Lagarfljotsee entlang konnten wir bei T-Shirt Wetter eine Wanderung zum Hengifoss (hängender Wasserfall) machen. Hier muss ich kurz den Geographen raushängen lassen, denn hier kann man sehr gut erkennen, wie häufig Vulkanausbrüche Land aufgetragen haben. Die auf dem Bild erkennbaren roten Schichten sind nämlich Böden die sich aus Tephra (Vulkanasche) gebildet haben. Nach einem kleinen Picknick ging unsere Fahrt weiter durch ein Gebirge mit toller Aussicht nach Vapnafjördur. Dort bereiteten wir am schwarzen Strand die unterwegs gefundenen Schöpflinge zu und schlugen unser Zelt auf. Hier habe ich gelernt nie wieder am Strand zu zelten, denn es wird so richtig kalt in der Nacht. Da an Schlaf also nicht zu denken war, konnten wir immerhin einen schönen Sonnenaufgang überm Fjord verfolgen.

Etwas müde fuhren wir zum mächtig tosenden Dettifoss und weitläufigem Selarfoss. Von dort ging es vorbei an brodelnden Schwefelquellen und einem extrem blauen heißen See zum Einkaufen, Tanken, Schwimmen und Campen, das erste und einzige Mal bei Regen, nach Reykjahild. In Reykjahild steht eine besondere Kirche, denn bei einem Vulkanausbruch 1729 teilte sich der Lavastrom vor der Kirche und floss daran vorbei. So wurden zwar die Häuser des Ortes zerstört, aber die Einwohner überlebten in der Kirche. Der nächste Morgen begann mit einer Wanderung auf den Hverfell, einen Tuffring-Krater. Von dort wanderten wir weiter durch Dimmuborgir, ein natürliches Lava-Labyrinth, wo wir Rotkappen und Steinpilze fanden und zum Mittag zubereiteten. Danach wollten wir die Pseudokrater erkunden, die sich aber leider alle auf Privatgrund befanden. Also fuhren wir zu einer Höhlenlandschaft, wo unter den Felsen tiefes, klares und warmes Wasser ist, das zu einem Bad einlädt. Ein echter Geheimtipp!

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